Oft werden Batteriespeicher automatisch mitverkauft. Wir zeigen, wann sich ein Speicher lohnt – und wann nicht.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage mit Speicher für mich?

Einspeisen vs. Einspeichern

Eigenverbrauch macht PV wirtschaftlich

 Der wirtschaftlich wichtigste Faktor einer Photovoltaikanlage ist heute der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms. Selbstgenutzter Strom spart den aktuellen Strompreis – derzeit im Durchschnitt etwa 37 Cent pro Kilowattstunde. Wird der Strom hingegen ins Netz eingespeist, erhalten Anlagenbetreiber aktuell rund 8 Cent pro Kilowattstunde.

Der Unterschied zeigt deutlich: Jede Kilowattstunde, die selbst verbraucht wird, ist finanziell deutlich wertvoller als eingespeister Strom. Zudem wird politisch bereits diskutiert, die Einspeisevergütung für neue Anlagen künftig weiter zu reduzieren oder ganz entfallen zu lassen. Ein hoher Eigenverbrauch erhöht daher die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage und macht gleichzeitig unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Photovoltaik mit oder ohne Speicher

Lohnt sich ein Stromspeicher?

Ein Stromspeicher ergänzt eine Photovoltaikanlage, indem er überschüssigen Solarstrom zwischenspeichert und später nutzbar macht – zum Beispiel abends oder nachts. So lohnt sich Photovoltaik auch, wenn der erzeugte Strom tagsüber nicht verbrauchen kann.

PV mit Speicher ist besonders sinnvoll, wenn:

  • der Stromverbrauch überwiegend in den Morgen- und Abendstunden liegt

  • der Stromverbrauch hoch ist (> 4.000 kWh / größere Verbraucher wie  E-Auto, Wärmepumpe geplant oder vorhanden)

  • ein hoher Autarkiegrad gewünscht ist (PV ohne Speicher: 20-40%, mit Speicher 60-80%)

 

Ein Speicher ist jedoch kein Muss. Er kann auch später nachgerüstet werden, wenn der Bedarf sich ändert.

Energie mit Speicher intelligent managen

  • Eigennutzen

    Intelligentes Energiemanagement ermöglicht es, den selbst erzeugten Solarstrom bestmöglich im eigenen Haushalt/ Unternehmen zu nutzen. Durch die intelligente Steuerung von Verbrauchern wie Haushaltsgeräten, Wärmepumpen oder Elektrofahrzeugen kann der Eigenverbrauch maximiert werden. Dadurch reduzieren sich die Kosten für den Bezug von Netzstrom, da weniger oder gar kein zusätzlicher Strom benötigt wird. 

  • Einspeisung
    Intelligente Energiemanagementsysteme können den Überschuss an Solarstrom in Batteriespeichern speichern. Dieser gespeicherte Strom kann später genutzt werden, wenn die Sonneneinstrahlung geringer ist oder während der Nachtstunden. Die Kombination aus Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher ermöglicht somit eine weitgehende Unabhängigkeit von der öffentlichen Stromversorgung und eine kontinuierliche Nutzung sauberer Energie. Weiter gibt es die Möglichkeit die überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen.
  • Lastmanagement

    Durch das intelligente Energiemanagement können Lastspitzen (extreme Spitzen) im Stromverbrauch vermieden werden. Es erkennt die Lastspitzen und steuert diese, sodass der Verbrauch energieintensiver Geräte zeitlich verschoben oder optimiert werden kann, um eine gleichmäßigere Verteilung der Energiebelastung zu gewährleisten. Dies hilft, die Stromkostenversorgung stabil zu halten, Kosten zu senken und eine effiziente Nutzung des verfügbaren Stroms zu ermöglichen. 

Eigennutzen

Intelligentes Energiemanagement ermöglicht es, den selbst erzeugten Solarstrom bestmöglich im eigenen Haushalt/ Unternehmen zu nutzen. Durch die intelligente Steuerung von Verbrauchern wie Haushaltsgeräten, Wärmepumpen oder Elektrofahrzeugen kann der Eigenverbrauch maximiert werden. Dadurch reduzieren sich die Kosten für den Bezug von Netzstrom, da weniger oder gar kein zusätzlicher Strom benötigt wird. 

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Einspeisung
Intelligente Energiemanagementsysteme können den Überschuss an Solarstrom in Batteriespeichern speichern. Dieser gespeicherte Strom kann später genutzt werden, wenn die Sonneneinstrahlung geringer ist oder während der Nachtstunden. Die Kombination aus Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher ermöglicht somit eine weitgehende Unabhängigkeit von der öffentlichen Stromversorgung und eine kontinuierliche Nutzung sauberer Energie. Weiter gibt es die Möglichkeit die überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen.
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Lastmanagement

Durch das intelligente Energiemanagement können Lastspitzen (extreme Spitzen) im Stromverbrauch vermieden werden. Es erkennt die Lastspitzen und steuert diese, sodass der Verbrauch energieintensiver Geräte zeitlich verschoben oder optimiert werden kann, um eine gleichmäßigere Verteilung der Energiebelastung zu gewährleisten. Dies hilft, die Stromkostenversorgung stabil zu halten, Kosten zu senken und eine effiziente Nutzung des verfügbaren Stroms zu ermöglichen. 

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Nachteile eines Speichers

Was gegen einen Speicher spricht

Viele Hausbesitzer stellen sich die Frage, ob sich ein Speicher wirtschaftlich überhaupt lohnt. Die ehrliche Antwort:

Es kommt auf Ihr Haus, Ihren Stromverbrauch und Ihre Zukunftspläne an.

Ein Speicher kann sehr sinnvoll sein – muss es aber nicht automatisch.

Die Anschaffungskosten des Speichers müssen in die Amortisationszeit eingerechnet werden. Kann der Großteil des Energieverbrauchs in die Tagstunden gelegt werden, ist auch ohne Speicher oft eine hohe Eigenverbrauchsquote möglich.

Wann ein Speicher weniger sinnvoll sein kann:

  • Der Stromverbrauch ist gering (unter 2.500 kWh)

  • Energie wird hauptsächlich tagsüber, in den Sonnenstunden genutzt

  • Zusätzliche Verbraucher wie Wärmepumpe oder E-Auto sind nicht geplant

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Wann sich ein Speicher lohnt (2)
Lohnt sich Photovoltaik für mich

Beispiel aus der Praxis

Familie Müller, 4 Personen
Haushaltsstrom: 4.500 kWh 
Elektro-Auto:       2.700 kWh    
Wärmepumpe:    5.000 kWh

Position Ohne PV PV ohne Speicher PV mit Speicher
Jahresverbrauch 12.200 kWh 12.200 kWh 12.200 kWh
PV-Ertrag -- 13.300 kWh 13.300 kWh
Eigenverbrauch -- 5.320 kWh 9.310 kWh
Eigenverbrauch -- 40% 70%
Netzstrombezug 12.200 kWh 6.880 kWh 2.890 kWh
Einspeisung -- 7.980 kWh 3.990 kWh
Kosten Netzbezug 4.270 € 2.408 € 1.012 €
Einspeisevergütung -- 559 € 279 €
Netto-Energiekosten 4.270 € 1.849 € 733 €
Ersparnis  -- 2.421 € 3.537 €

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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Bereit für ein unverbindliches Angebot? So funktioniert´s

In 3 Schritten zur Ihrer Solaranlage mit Speicher

Schritt 1
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Angebot anfordern

Übermitteln Sie uns Ihre Daten im Kontaktformular.

Innerhalb eines Werktages ruft unser Innendienst Sie zurück, um einen Beratertermin zu vereinbaren und erste Rahmenparameter zu erfragen (z.B. Stromverbrauch, Dacheindeckung und Dachform).

Schritt 2
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Beratung & Planung

Wir besuchen Sie zu Hause, prüfen die technische Machbarkeit und klären alle offenen Fragen.

Wenn alles passt, erhalten Sie innerhalb von 2 Werktagen ein individuelles Angebot inkl. Wirtschaftlichkeitsprüfung. Alles kostenlos und unverbindlich. Gern informieren wir Sie über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten und sind für Ihre Fragen da.
Schritt 3
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Installation & Service

Unser qualifiziertes Montageteam sorgt für eine fachgerechte Installation inklusive Montage der Solarmodule, Einbau des Wechselrichters, Verkabelung und Anschluss an das Stromnetz.

In der Regel ist das Projekt innerhalb von 6 Wochen nach Auftragseingang abgeschlossen.

In wenigen Klicks zur passenden Lösung

Kostenlose PV-Beratung - so individuell wie dein Zuhause

Füllen Sie das Formular aus, wir melden uns innerhalb von 48 Stunden (werktags) mit einer ersten Einschätzung zu Ihrer Dachfläche und Ihrem Einsparpotenzial.

Darum RaiffeisenVolt

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Genossenschaftlich & vertrauenswürdig

Als Teil der Raiffeisen-Familie stehen wir für Fairness, Transparenz und Sicherheit.

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Alles aus einer Hand

Von der Planung über Montage bis zur Wartung – wir sind für Sie da.
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Zukunftssicher investieren

Unsere Systeme sind skalierbar und für Zukunftstechnologien vorbereitet.

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Zeitnahe Installation

Unser eingespieltes Team sorgt für eine zügige Installation.
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Regionalität

Als regionaler Anbieter haben wir kurze Liefer- und Servicewege.
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Persönlicher Ansprechpartner

Keine Hotline – Sie sprechen mit echten Menschen aus Ihrer Nähe.

Glückliche PV-Eigentümer in Ihrer Nachbarschaft

So könnte auch Ihr Dach aussehen! 

Wir sind stolz darauf, eine Vielzahl zufriedener Kunden bedienen zu dürfen. Unsere Referenzen sprechen für sich:

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Auf’m Brinke 15, 59872 Meschede
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Wissen

Häufig gestellte Fragen

Welche Komponenten werden für eine Solaranlage für Zuhause benötigt?

Ein Photovoltaiksystem besteht aus mehreren Komponenten, darunter: 

  • Solarzellen: Die eigentlichen Komponenten, die das Sonnenlicht in Strom umwandeln.
  •  Solarmodule: Mehrere Solarzellen sind zu einem Modul zusammengeschlossen, um eine höhere Leistung zu erzielen.  
  • Wechselrichter: Wandelt den erzeugten Gleichstrom (DC) in den für den Haushaltsgebrauch benötigten Wechselstrom (AC) um. 
  • Montagesystem: Zur Installation der Solarmodule auf Dächern, Fassaden oder anderen geeigneten Flächen.  
  • Verkabelung: Um den erzeugten Strom vom Solarmodul zum Wechselrichter und dann zum Stromnetz oder zur Batterie zu leiten.  
  • Stromnetzanschluss: Zur Einspeisung des erzeugten Stroms ins öffentliche Stromnetz (falls gewünscht).
Kann ich Photovoltaik auch ohne Anschluss ans Stromnetz verwenden? 
Ja, es ist möglich, Photovoltaik auch ohne Anschluss ans Stromnetz zu verwenden. In diesem Fall wird der erzeugte Strom in Batterien gespeichert und kann später bei Bedarf genutzt werden. Solche Systeme werden als "Inselanlagen" bezeichnet und sind vor allem in abgelegenen Gebieten oder in Bereichen mit instabiler Stromversorgung sinnvoll.
Braucht man direkte Sonneneinstrahlung für Erträge? 
Nein, direkte Sonneneinstrahlung liefert zwar die höchsten Erträge, ist aber nicht zwingend notwendig für die Stromproduktion. Auch sogenanntes Streulicht, das hauptsächlich von den Wolken reflektiert wird, sorgt für Stromfluss.
Welche Vorteile habe ich mit einer PV-Anlage für Zuhause?
Mit einer PV-Anlage für Zuhause kann man seine Stromkosten nachhaltig senken. Man ist unabhängig von den steigenden Strompreisen und kann sich seit diesem Jahr die Mehrwertsteuer sparen, denn diese beträgt bei einer PV-Anlage 0%.
Wie lange halten Photovoltaikanlagen?
Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren. Die meisten Hersteller bieten auch Garantien für ihre Solarmodule an, die normalerweise zwischen 20 und 25 Jahren liegen. Nach Ablauf dieser Zeit können die Module weiterhin Strom erzeugen, jedoch mit einer geringeren Effizienz.
Wer meldet die PV-Anlage an?
Die PV-Anlage melden wir beim Netzbetreiber an und bestellen auch den entsprechenden Zähler dazu.
Mit wie viel Wartezeit muss ich rechnen?
Derzeit beträgt unsere Vorlaufzeit ca. 3-4 Monate. Wenn Sie also heute einen Auftrag unterschreiben können Sie nach 3-4 Monaten mit Realisierung des Projekts rechnen (je nach Fall auch weniger oder mehr).
Wer montiert die gewünschte PV-Anlage?
RaiffeisenVolt verfügt über eigene Montageteams, die Ihre Anlage für sie Schlüsselfertig in Betrieb nehmen.
Habe ich bei Problemen einen Ansprechpartner vor Ort?
Mit RaiffeisenVolt haben Sie einen kompetenten Partner vor Ort, der jederzeit für Ihr Anliegen da ist. Kundenservice wird bei uns großgeschrieben.
Wie viel Wartung benötigt eine Photovoltaikanlage?

Grundsätzlich erfordern Photovoltaikanlagen jedoch relativ wenig Wartungsaufwand im Vergleich zu anderen Energieerzeugungssystemen. Hier sind einige der häufigsten Wartungsarbeiten, die an einer Photovoltaikanlage durchgeführt werden können: 

  • Reinigung der Solarmodule 
  • Inspektion der Verkabelung 
  • Überprüfung der Wechselrichter